Flower-Food-Fantasy-Fotografie Silvia Bürger

Flower-Food & Fantasy

Es geht weiter…

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…mit der Flower, Food & Fantasy-Fotografie und will ich euch heute zeigen, was sich getan hat, seit meiner ersten zaghaften Begegnung mit dem Medium Food. Vielleicht erinnert ihr euch noch an den Blogeintrag vom November vorigen Jahres, als mich das Food- und Flat Lay-Fieber gepackt hatte.

Meine Überlegungen vor dem Fotografieren wurden über die Monate hinweg immer strukturierter und auch in der gezielten Lichtführung habe ich viel dazu gelernt.
Leicht ist es immer noch nicht für mich. Ich experimentiere viel mit Abschattern auf der einen und Reflektoren auf der anderen Seite, aber ich denke die neuen Ergebnisse können sich sehen lassen und es ist eine Weiterentwicklung sichtbar.

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Bei der sogenannten Dark & Moody-Foodfotografie   gibt es viel Raum für Lichtspielerein. Da verfliegt die Zeit so schnell beim Knipsen, das schon mal eine Portion Walnusseis zu schmelzen beginnt.

Ich hatte mir zwar extra ein paar Dummys aus Zellstoff gebastelt, um dem vorzubeugen, doch so richtig ins Visier nehmen, konnte ich das Eis erst, als auch die Früchte mit auf dem Zinnteller lagen. Da fehlt mir einfach noch die Übung, um das finale Foto vorab zu visualisieren oder einfach die nötige Vorstellungskraft…ja, vielleicht auch das. 😉

Bei den kleinen Mini Panettonen mit Schokokugeln war es dagegen ganz leicht. Als ich die aus dem Backofen geholt habe, wußte ich sofort wie ich sie arrangieren und fotografieren würde, ehe ich sie vernasche. Da brauchte es keine Dummys und alles ging ganz schnell, denn die Küchlein dufteten so köstlich, da konnte ich nicht lange widerstehen. 

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Ich möchte euch heute auch verraten, wer mir eine große Hilfe bei meinen weiteren Übungen war.
Viele nützliche Tipps habe ich aus dem Buch der Fotografin Corinna Gissemann erhalten.
Ihr Buch Foodfotografie- Bildrezepte für Einsteiger ist ein absolutes Muss für jeden der sich zum ersten Mal mit Foodfotografie beschäftigt und ich kann es euch nur empfehlen. 

Mit der Petersilie und den Tomaten in den nachfolgenden Bildern war das Fotografieren wesentlich entspannter, als beim Walnusseis. Die konnten nicht schmelzen und ehe hier etwas welkt, das dauert. Das sind alles Faktoren, die es zu beachten gilt, ein Foodmodel verändert sich und oft schneller als man denkt.
Es ist schwierig bei Dark & Moody Licht und Schatten so auszugleichen, das ein Foto am Ende stimmig wird, ohne das dunkle Stellen „absaufen“ oder helle Lichter „ausfressen“, aber es macht unglaublich viel Spaß.
Absaufen…ausfressen ?!? Ich sehe schon die Fragezeichen in euren Köpfen und wer sich intensiver mit Fotografie beschäftigen will, kann mir gern schreiben.  Alle anderen würde es nur verwirren, denke ich und verzichte hier auf ausschweifende Erklärungen 😉

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Ich habe in diese Fotos, im Hinblick auf die Holzbilder nachträglich Text eingearbeitet. Mir gefiel die Idee daraus eine Triologie zur Küchendekoration zu gestalten und wenn es bald auf den Frühlingsmarkt im Rittergut Endschütz  geht, bin ich gespannt, wie das Holzbildertrio ankommt.

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Hier könnt ihr die Triologie auf Holz schon mal als kleinen Vorgeschmack sehen. Und glaubt mir, an der Wand sehen die noch viel leckerer aus. 😉 

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Und ich möchte euch noch etwas zeigen, ich habe mir für die Foodfotos ganz spezielle Hintergründe gefertigt. Einfach ein paar Sperrholzplatten aus dem Baumarkt geholt, mit etwas Farbe bepinselt, dann später wieder stellenweise abgekratzt, um sie rustikaler wirken zu lassen und fertig war das Ganze. Die Platten haben mir schon viele schöne Fotos beschert.
Hier eine kleine Zusammenstellung von verschiedenen Farben und Strukturen.

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Diese Kartoffelsuppe mit Garnelen zum Beispiel, wirkt auf dem blauen Untergrund doch richtig frisch und lecker. Findet ihr nicht auch!?

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Natürlich sind die Sperrholzholzplatten auch ideal für die Flat Lays, die ich im Zusammenhang mit der Foodfotografie entdeckt habe. Nur nochmal zur Erinnerung, Flat Lays, das sind diese Fotografien aus der Vogelperspektive. Hier kann man seiner Fantasie freien Lauf lassen und ganz egal ob Blümchen oder Food, Flat Lays machen immer richtig gute Laune.

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Und solche fantasievollen Arrangements wirken auch auf Holz wunderbar, wie ihr sehen könnt.

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Bei Food-Flat Lays ist der Aufbau für einen Außenstehenden sicher gewöhnungsbedürftig. Da liegt dann schon mal das Mittagessen zuerst auf dem Fussboden, arrangiert auf Sperrholz und wartet auf Ablichtung, ehe es in den Kochtopf kommt. 😀
Und seit ich Lebensmittel als Fotomodelle vor der Kamera habe, gibt es viel öfter Frischkost bei uns im Haus und auch meine Rezeptesammlung wird immer größer auf der Suche nach geeigneten Foodmotiven. Es ist schon unglaublich was so eine neue Stilrichtung im Leben eines Fotografen bewirkt. 🙂

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Meine neueste Errungenschaft in der Rezeptesuche sind diese leckeren Brötchen. Seit Wochen gibt es bei uns jedes Wochenende selbstgebackene Brötchen….total lecker, sage ich euch. Und in dieser zauberhaften Backform von Gabriela Noll von Noll Keramik, sind sie als Brötchenkranz einfach am fluffigsten geworden.

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Aber das ist jetzt schon wieder eine ganz andere Geschichte und die gibt es bald hier im Blog, natürlich mit Rezept zum Nachbacken. 🙂 

Ihr seht also bei Food und Flowers ist ganz schön was los und es wird bestimmt noch mehr leckere Foodfotos geben und natürlich auch Flat Lays mit Blümchen.

Mit lieben blumigen Grüßen und bis baldsilvia bürger-fotografieFlower-Food-Fantasy-Fotografie Silvia Bürger-Bild 17

Comments: 2

  1. Christine Lemser says:

    Wieder wunderschöne Arrangements zum Appetitholen…Was mir noch besonders gefällt ist dieses Band aus Rosen,und Tausendschönchen und Gänsblümchen über den Buchseiten. Wunderschönes Traumfoto, wirklich.
    Liebe Grüße
    Christine

  2. Sabine H. aus Leipzig says:

    Hallo, deine Foodfotos sehen echt lecker aus und ich bin schon gespannt auf das Brötchenrezept.

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